ein junger Mann am Laptop in einem Garten eines Wohnhauses

Online an Bord genommen

Wie es sich anfühlt mitten in der Corona-Krise bei einem neuen Arbeitgeber zu starten - ein Erfahrungsbericht

Online an Bord genommen

Miles Taylor, 23, hat Ende März sein Praktikum bei SPIRIT/21 angefangen - zu einem Zeitpunkt, in welchem sich fast das gesamte Unternehmen im Homeoffice aufgrund der Corona-Einschränkungen befand. In seinem Erfahrungsbericht schildert er, wie der IT-Mittelständler neue Mitarbeiter online an Bord nimmt und virtuell in seine Organisation einbindet.

Für mich lief mein virtueller Einstieg bei SPIRIT/21 nahezu reibungslos. Im Februar fand das Vorstellungsgespräch über Webcam statt. Dabei saß ich im Büro meines vorherigen Arbeitgebers in Vancouver (Kanada) und wurde über die Microsoft-App „Teams“ nach Böblingen zugeschaltet. Es fühlte sich fast wie ein ganz normales Vorstellungsgespräch an, und ich kann hier nur bestätigen, dass man bei virtuellen Vorstellungsgesprächen genau so nervös ist, wie bei allen anderen auch. Meine Gesprächspartnerinnen am anderen Ende der Leitung wirkten sehr sympathisch und hilfsbereit, was sich schon nach wenigen Minuten positiv auf meinen Stresslevel auswirkte.

Vom ersten Tag an startklar - im Homeoffice

Mein erster Arbeitstag war der 23. März. Aufgrund der Einschränkungen durch den neuartigen Coronavirus befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits fast alle SPIRIT/21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice. Deshalb habe ich direkt von Zuhause aus gestartet. Ein paar Tage zuvor hatte ich mich mit der Leiterin des Ausbildungsbereichs - natürlich mit dem gebotenen Abstand von mindestens 1,5 Metern - in Böblingen bei SPIRIT/21 getroffen und neben meinem Starterpaket inklusive Notizbuch, Schlüssel und Smartphone auch meinen eigenen Laptop erhalten. Ein kleines technisches Problem führte dazu, dass ich nochmals kurz nach Böblingen musste, um mich dort vor Ort in meinen Laptop einzuloggen. Danach ging es (wieder zu Hause angekommen) direkt mit meinem virtuellen Onboarding weiter.

Eine Kollegin aus der Personalabteilung hat mir gezeigt, wo ich wichtige Informationen rund um das Unternehmen im Intranet finde und mir Themen von Marketing und Vertrieb bis hin zu geplanten Events und der Beantragung von Urlaubstagen erklärt. Als mein Online-Onboarding offiziell beendet war, habe ich zunächst meine E-Mails und Kalendereinträge gelesen, um mich in meine neue Aufgabe einzufinden. Ich hatte sogar schon eine Nachricht von einer meiner Kolleginnen im Postfach, die mir, obwohl ich sie noch nicht persönlich kannte, netterweise sofort ihre Hilfe beim Einstieg angeboten hat.

Neue Kolleginnen und Kollegen online kennenlernen

Mein Team habe ich dann am nächsten Tag kennengelernt – in einem Meeting per Videokonferenz. Das fand ich sehr hilfreich. Für mich ist es viel angenehmer, Menschen “persönlich“, das heißt nicht nur über ihre Stimme, sondern auch visuell kennenzulernen. Alle Mitglieder des Marketing-Teams waren total offen und haben mich von Anfang in ihre Themen mit einbezogen. Das war für mich ein Sprung ins kalte Wasser. In dieser Situation hat es mir sehr geholfen, dass ich immer wieder ermutigt wurde, so viele Fragen wie möglich zu stellen. So konnte ich mich relativ schnell mit den aktuellen Inhalten, den am häufigsten benutzen Programmen und meinem Aufgabengebiet vertraut machen. Und falls mir etwas unklar war, habe ich einfach nochmal nachgefragt – natürlich online.

Miles Taylor, Praktikant im Marketing

MTaylor@spirit21.com

Miles ist bei SPIRIT/21 dafür verantwortlich, dass im Marketing alles rund läuft und hebt die Laune im Team durch freche Fragen.

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